Ein Puppentanz nach Coppelia

TANZTHEATER FÜR KINDER MIT MUSIK VON LEO DELIBES

Premiere: 11. März 2018
Choreographie: Regina Alma Semmler.

Lichtchoreographie: Bertram/Mayr.


mit: Nik Mayr, Ceren Oran, Roni Sagi.

Zum ersten Mal bot die Sparte Tanz im Theater Wasserburg mit dieser Produktion ein Stück für die ganze Familie an. Die Produktion wurde unterstützt vom Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) und von der Fördergemeinschaft Tanzkunst (TAKU). 


Meister Coppelius sitzt am liebsten in seinem Labor. Dort erfindet und erforscht er Maschinen. Sein neuestes Werk ist ein Apparat, der aussieht wie ein menschliches Wesen. Das Problem ist: Dieses Gerät sieht zwar wunderschön aus, hat auch schon einen Namen bekommen, nämlich Coppelia, funktioniert aber noch nicht richtig. Eigentlich soll Coppelia so etwas wie ein blitzgescheiter Alleskönner werden, ein technisches Universalgenie in Menschengestalt. Noch ist der Meister am Grübeln und Rechnen und Programmieren. Keiner darf ihn stören. Eines Tages traut sich aber doch ein neugieriger junger Mann in das Labor …

„Mit dem ‚Puppentanz nach Coppelia‘ bringt das Wasserburger Theater Wasserburg eine Geschichte zur Gegenwart auf die Tanzbühne und inszeniert eine in ihrer Dynamik kraftvolle Auseinandersetzung mit dem aktuellen Thema Künstliche Intelligenz.“

aus der Premierenkritik von Regine Falk, Wasserburger Zeitung, 15.03.18

„So erinnern die Maschinen an riesenhafte Insekten – Bienen oder Käfer. Ihre ferngesteuerten Bewegungen lassen sie in feiner Abstimmung mit Schauspieler Nik Mayr, der den Professor herrlich schrullig spielt, beinahe menschlich erscheinen. (…) Kein leichter Stoff, dessen sich Regisseurin und Choreografin Regina Semmler da angenommen hat (…) Während das Schicksal des jungen Nathanaels, der sich in den Laboratorien des unheimlich Professors Coppelius in die künstliche Frau Olimpia verliebt, auf keinen Fall mit einer Gute-Nacht-Geschichte verwechselt werden sollte, hat Semmler es geschafft, die Fabel so farbenfroh und leicht zu erzählen, dass sich nicht nur die Eltern, sondern vor allem die zahlreichen Kinder in der ausverkauften ersten Matineevorstellung herzlich amüsieren.“

aus der Premierenkritik von Theresa Parstorfer, SZ Ebersberg, 16.03.18