Das Tagebuch der Anne Frank

SCHAUSPIEL NACH DER ORIGINALFASSUNG

autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel.

Premiere: 22. Dezember 2019

Regie: Mario Eick.


mit: Annett Segerer.

Das Tagebuch weist für die Autorin, ein Mädchen von 13 bis 15 Jahren, eine erstaunliche literarische Qualität auf. Anne Frank hat ihre persönlichen, emotionalen Vorgänge, Wahrnehmungen und Reflektionen genauso wie die Beschreibung ihrer Beziehungen zu ihrer Familie und den Mitbewohnern im Hinterhaus als ein eigenständiger Geist unprätentiös niedergeschrieben. Eine Darstellerin leiht Anne Frank Körper und Stimme. Dieses Solostück erzählt die Erlebnisse des Mädchens nicht einfach nach, sondern lässt ihre Gedankenwelt entstehen und spürbar werden.

„Das Stück braucht keinen belehrenden Duktus, keine gespielten Emotionen, wie sie uns aus den sozialen Medien dieser Tage entgegen dröhnen: Die schieren Worte, die bloße Selbstverständlichkeit eines zu früh ausgelöschten Lebens, die Unwiederbringlichkeit des Vergangenen – Annett Segerer macht das alles so gegenwärtig, so greifbar, dass es die Seele berührt und den Verstand zerkratzt.“

aus der Premierenkritik von Ulrich Pfaffenberger, SZ Ebersberg, 13.01.20